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Turin ist eine Stadt, die man im Gehen entdeckt. Seine 18 Kilometer Arkaden — die längsten Europas — schützen vor Regen und Sonne und machen jeden Spaziergang in jeder Jahreszeit angenehm.

Klassische Route: von der Piazza Castello zur Piazza San Carlo. Man startet an der prunkvollen Piazza Castello, dem politischen Herzen der Stadt, an der der Palazzo Reale, der Palazzo Madama und das Teatro Regio liegen. Von hier aus erreicht man, die Via Roma unter den Arkaden entlang, die Piazza San Carlo, den "Salon Turins", mit ihren Zwillingskirchen und den historischen Cafés. Wer einen fachkundigen Guide wünscht, findet bei der privaten Tour zwischen Wahrzeichen und Geheimnissen der Stadt alle Höhepunkte abgedeckt.

Route entlang des Po: vom Valentino zur Gran Madre. Die Murazzi del Po, die Flussufer und der Parco del Valentino bilden eine der schönsten Grünrouten der Stadt. Man durchquert das Borgo Medievale — eine getreue Rekonstruktion eines piemontesischen Dorfes des 15. Jahrhunderts — und erreicht die Kirche Gran Madre di Dio, eines der esoterischen Symbole Turins.

Das Quadrilatero Romano: Nachtleben und historische Geschäfte. Dies ist das älteste Viertel, in dem sich römische Straßen mit mittelalterlichen und barocken Palästen verflechten. Hier finden sich Handwerksbetriebe, Stadtteilmärkte und die lebhaftesten Lokale des Turiner Abends.

Von Superga auf den Turiner Hügel. Wer den Aufstieg nicht scheut, dem bietet die Basilica di Superga das spektakulärste Panorama der Stadt und des Alpenbogens. Man kann mit der historischen Zahnradbahn hinauffahren oder zu Fuß über Pfade, die ins Grüne führen. Von dort oben reicht der Blick an klaren Tagen vom Monviso bis zum Monte Rosa.
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