Thema:folderEssen & Kochen
Turin ist nicht nur Sternerestaurants und historische Cafés. Die Stadt hat eine lebendige Street-Food-Szene, die piemontesische Tradition und internationale Einflüsse mischt — perfekt für alle, die die lokalen Geschmacksnoten probieren möchten, ohne sich an einen Tisch zu setzen. Die Focaccia von Recchiuti im Quadrilatero Romano ist eine Institution: außen knusprig, innen weich, mit Olivenöl und grobem Salz gewürzt. Die Schlange vor dem Laden ist das Zeichen, dass man am richtigen Ort ist. Nicht weit entfernt bieten die Garküchen von Porta Palazzo — dem größten Freiluftmarkt Europas — eine kulinarische Weltreise zwischen Gewürz-, Käse- und Street-Food-Ständen aus allen Kontinenten. Die Turiner Grissini verdienen ein eigenes Kapitel. 1679 vom Bäcker Antonio Brunero für den jungen Vittorio Amedeo II. erfunden, sind sie zum berühmtesten Brot Italiens geworden. Die Rubatà, lang und unregelmäßig, von Hand gefertigt, sind anders als die industriellen Grissini: knusprig, mürbe und unwiderstehlich. Das Tramezzino aus Turin ist eine Kunst. Das Caffè Mulassano, unter den Arkaden der Piazza Castello, serviert sie seit 1925 mit kreativen Füllungen, die täglich wechseln. Dreieckig, ohne Kruste, mit besonders weichem Brot: Sie sind der perfekte Snack zu jeder Stunde. Für alle, die zeitgenössischere Geschmacksnoten suchen, sind San Salvario und Vanchiglia die Viertel der neuen Turiner Gastronomie: Gourmet-Burger, Pizza al taglio mit lang gereiften Teigen, handwerkliches Eis und Bäckereien nordeuropäischer Inspiration. Und nach einem gastronomischen Spaziergang ist ein süßer Halt mit Schokolade und Bicerin der perfekte Abschluss.
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